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Lebenslauf von Walter Tross

Walter Tross wurde am 18. April 1961 in Rom geboren, von italienischer Mutter und deutschem Vater. Er ist deutscher Staatsbürger. Der Besuch der Deutschen Schule Rom (Abiturnote 1,6) legte die Grundlagen für seine Sprachkenntnisse fest (Italienisch, Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch).

Er hat 1989 sein Diplom in Physik (110/110) an der Universität "La Sapienza" in Rom erworben. Während der Diplomarbeit entwickelte er einen Teil des parametrischen Optimierers für den VLIW (very large instruction word) Code des parallelen Supercomputers APE, von der APE Gruppe des INFN (Istituto Nazionale di Fisica Nucleare) gebaut, um Rechnungen im Bereich der Quanten-Chromodynamik auszuführen. Er ist bis November 1992 in der APE Gruppe geblieben; zuerst durch ein Stipendium von Digital Equipment, dann als wissenschaftlicher Forscher. Er hat zum logischen Entwurf der Gleitkommachips und der Steuerchips von APE beigetragen, sowie zur Auslegung der Testmuster und zur Fehlersuche in den hergestellten Chips. Er ist als Co-Autor für mehr als 30 Publikationen der APE-Gruppe verantwortlich.

Walter Tross hat seit 1985 als Softwareentwickler und Lehrer gearbeitet. Er hat mit verschiedenen Firmen zusammengearbeitet, darunter Musorb s.r.l. und Itaca s.r.l., mit dem Dipartimento di Informatica e Sistemistica dell'Università di Roma, und mit dem Dipartimento di Ingegneria Elettrica dell'Università dell'Aquila. Er hat Software verschiedener Arten entwickelt, unter anderem Buchhaltungsanwendungen in Basic und Cobol, ein Überführungsprogramm von einem Basic-Dialekt in einen anderen, ein Maschinensprache-Emulator von Flugsicherungscomputern in Vax Assembler und Fortran, sowie zwei Kernbibliotheken in C eines Command and Control Systems von Selenia s.p.a. (jetzt Alenia Difesa) auf Unix Maschinen.

Im November 1992 zog er nach Deutschland, um an der Universität Saarbrücken Computerlinguistik zu studieren. Während des Studiums war er bei DIaLOGIKa GmbH im Bereich der Verarbeitung der Ausgabe von OCR-Systemen tätig.

Im Januar 1994 ist Walter Tross in Digital Video s.r.l. al Senior-Entwickler angestellt worden. Er war unter anderem für die folgenden Bereiche von Toonz, der zweidimensionalen Animationssoftware von Digital Video für die Herstellung von Zeichentrickfilmen in Spielfilmqualität, verantwortlich: Input, Cleanup, Digital Ink & Paint, Audio, Bild-E/A-Bibliothek, Bildtransformationsbibliothek, GUI-, Grafik- und SCSI-Bibliothek. Zu den originalen Algorithmen, die er in den Sprachen C und C++ für Toonz entwickelt hat, gehören unter anderem: ein Algorithmus für den Ausgleich der Liniendicke in einer Reihenfolge von Animationszeichnungen, ein Algorithmus für die automatische geometrische Kalibrierung von Scannern, ein CODEC für zweidimensionale Animationsbilder, ein schneller Algorithmus für das hochwertige Resampling von zweidimensionalen Animationsbildern. Außerdem war er für die Portierung von Toonz von Irix (Silicon Graphics) nach Windows NT und Linux verantwortlich.

Im November 2000 hat er Digital Video verlassen, um in Venere Net s.p.a., der führenden italienischen Firma für Hotelreservierung über Internet, angestellt zu werden. Hier hat er sowohl Internet- als auch Intranet-Anwendungen mit PHP 4 und Transact-SQL (Sybase) entwickelt. Er hat den hotelbezogenen Teil der Datenbank von Venere Net neu entworfen und war für seinen Inhalt verantwortlich.

Von März 2002 bis Dezember 2004 war er als freiberuflicher Programmierer tätig, in Zusammenarbeit mit Knowledge Stones s.p.a. und mit Expert System s.p.a., sowie mit Venere Net.

Im Januar 2005 ist er wieder bei Venere Net eingestellt worden, als Verantwortlicher der Quality Assurance (QA) der Software.